Günstigster OpenWRT/Linux Router

Bis vor kurzer Zeit (End 2012) war der Mini Router TP-Link TL-WR703N eindeutig der günstigste (~20EUR) OpenWRT Router mit USB-Anschluß. Ohne USB-Anschluß geht es sogar noch günstiger, zB TP-Link TL-WR740N (für 17EUR bei amazon). Wieso mit USB-Anschluß? Ganz klar: damit der Router erweitert werden: z.B. kann so der Flash-Speicher vergrößert werden oder der Router kann durch den Anschluß von Arduino, Webcam, UMTS-Stick umfunktioniert/erweitert werden.

Ende Mai 2012 startete im OpenWRT Forum der Thread HAME MPR-A1 – Small and cheap router with built-in battery, in dem über günstige portable Router (mit Akku) diskutiert wird. Scheinbar wird in einem Großteil der Router mittlerweile ein Ralink 5350F SoC eingesetzt und OpenWRT lässt sich mit einem Patch nutzen. Interessante Geräte sind zzt: HAME MPR-A1 (~18EUR mit Akku), Poray M3 (>=17EUR). Nach einigen Recherchen im (chinesischen) Netz sind mir noch weitere Router aufgefallen, die ebenfalls preislich interessant sind: HAME A5 (15EUR ohne Akku) , A15 (14EUR ohne Akku). Gekauft habe ich mir schlussendlich den Marstek MPR-N9 (für 11.50EUR inkl. Akku und Lieferung) , der nun aus China unterwegs ist. Mal schauen ob dort derselbe Ralink Chip verbaut ist und OpenWRT drauf läuft oder das Teil nur als Notakku für’s Smartphone herhalten muss …Marstek-hame-MPR-N9 routet

Jenkins auf dem Raspberry Pi

Von Continuous Integration Servern bin ich begeistert seitdem ich das erste mal vor 7 Jahren CruiseControl im Einsatz gesehen habe. Kollegen, die einen Buildbreaker eingecheckt hatten mußte man nicht mehr darauf hinweisen und die dämliche Antwort „…bei mir baut es aber“ bliebt einem auch erspart. TeamCity löste später CruiseControl aufgrund der einfachen Weboberfläche ab und seit 1-2 Jahren wechselte ich zu Jenkins alias Hudson.

Mal schauen wie schnell Jenkins auf dem Raspberry Pi läuft – also


$ sudo apt-get install jenkins

fragt noch nach 156 MB Space und installiert auch gleich Libs für Maven, JUnit und Ant mit.
Nach der Installation ist dann der Jenkins Server wie üblich unter Port 8080 erreichbar.

screenshot-jenkins-at-raspberry-pi

Von der Geschwindigkeit her muß man allerdings Abstriche machen, da der Raspberry ja kein QuadCore Rechner ist…
Wer evtl Probleme beim Starten hat sollte mal http://antonylees.blogspot.de/2012/08/running-jenkins-ci-on-raspberry-pi.html lesen.