Archiv der Kategorie: NFC

Ikea Rothult – Smartes NFC Schloss

Letzte Woche zufällig bei Twitter gefunden:

IKEA Rothult – ein smartes NFC-Schloss für den Büro-Rollcontainer. Kostet 20 Euro und kann mit den 2 mitgelieferten Schlüsselkarten geöffnet und geschlossen werden. Nach Bestückung mit 3 AAA Batterien muss die 8.2 cm x 3.5 cm x 7.5 cm große Box im Holz-Rollcontainer mit Schrauben befestigt werden und der mitgelieferte Metall-Winkel dient dann zum versperren.

Das ist alles in der Verpackungsbox
Rothult NFC Schloss
Ikea Rothult NFC-Schloss im Rollcontainer

Die 7Byte-UID Karten, die zum Einsatz kommen, sind scheinbar mit Chips von Microelectronic bestückt:

IKEA schreibt zwar auf der Rothult Produktseite https://www.ikea.com/de/de/catalog/products/00359739/ daß sich auch unter Umständen andere Karten oder Smartphones zum Öffnen nutzen lassen, allerdings waren die Versuche mit Personalausweis, HVV-Ticket, Kreditkarte und girocard (wohl aufgrund der random UID) erfolglos und die ungültigen Karte wurde mit einem Signalton abgelehnt.

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Saturn SmartPay – mit NFC Tags aber ohne Bargeld

TL;DR: Ein weiteres SmartPay Konzept, das sehr schön auflistet, was technisch machbar ist (Barcode-Scan, NFC-Tags, RFID-Tags, GooglePay), in dem beim Saturn vorgefundenen Status aber wohl mehr als Werbekampagne, denn dem Beschleunigen des Bezahlen dient.

Erstkontakt

Neugierig durch die Pressemeldung und mit 5 Minuten Zeit vor meiner Feierabend Zug-Heimfahrt, muss ich doch noch schnell einen kurz Abstecher in die Saturn Filiale in der Mönckebergstraße machen. Denn hier testet Saturn ab dem 05.12.2018 das kassenlose Bezahlen mit einer neuen App.

Den erster Kontakt mit der „Zukunft des Bezahlens“ mache ich gleich am Eingang im Untergeschoss des Saturns, als ich durch die Unterführung von Galeria Kaufhof komme und mir das Werbeplakat an der Eingangstür präsentiert wird. Mein erster Check an den Kassen im UG: „Wie sieht denn der Express-Schalter zum Entsichern der Ware aus?“. Doch finde ich am Ausgang des UGs keinen solch beschrifteten Bereich vor. Weiter geht’s durch den Markt zu den Rolltreppen und ich treffe auf weitere Werbeplakate, die am Fussboden und unter der Decke hängend auf die kurze 3-monatige Aktion aufmerksam. Im EG ist dann der Express-Schalter zu finden, neben dem sich auch gleich der Ausgang befindet.

Um am nächsten Tag gut vorbereitet zu sein, lade ich mir bereits zuhause die Saturn SmartPay App aus dem Google Play Store. „SmartPay“ als Suchbegriff reicht scheinbar nicht aus, da es mehr als 10 Apps mit demselben Namen gibt. Vor dem Kauf im Laden registriere ich mich mit meinem Namen und Email.

NFC-Tag/Barcode scannen, Bezahlen, Entsperren

Mit mehr Zeit und komme ich dann am darauf folgenden Tag und öffne die App, um mein Testkauf-Produkt (eine SD-Karte) mit dem NFC-Smartphone zu scannen. Die App startet sofort mit dem Scannen des Barcodes und das Produkt ist schneller in meinem Warenkorb als ich denken kann. Alternativ können viele Produkte neben dem Barcode-Scan auch durch Scannen des im SES-imagotag Preisschilder eingebauten NFC-Tags in den Warenkorb gelegt werden, doch dieser Vorgang ist selbst mit meinem Nexus 5X, das sonst keine Probleme mit der NFC-Kommunikation macht, sehr zäh/langsam und erfordert einen zweiten Anlauf.

Als nächstes soll nun bezahlt werden. Das kann man direkt per PayPal machen oder mit einer hinterlegen MasterCard, Visa oder Maestro-Karte. Ich wähle PayPal und merke schnell dass der 2FA-Login zwar sicherer ist, aber nervig, wenn man die SMS in einem Einkaufs-Tempel empfangen muss.

Mit der Rechnung in der App gehe ich nun zum leider nicht besetzten Express-Schalter, der sich direkt zwischen Ausgang und dem Service-Desk im EG befindet. 2 Mitarbeiter versuchen die lange Schlange am Service-Desk abzuarbeiten und nach 2 Minuten signalisiert mir eine Mitarbeiterin, dass sie gleich zu mir herüber kommen wird. In der Zwischenzeit schaue ich schonmal auf das nicht gesperrte iPad des Entsperr-Desks und werfe einen kurzen Blick darauf, um zu sehen dass 5 Kunden in den letzten 2 Stunden den Prozess bereits genutzt haben 😉

Die Mitarbeiterin kommt mit den einleitenden Worten, dass sie ohne Schulung nun auch das erste Mal den Entsperr-Prozess durchführend wird, wobei sie auch nicht genau weiß, ob die SD-Karte überhaupt mit einem RFID-Tag gesichert ist. Ich gehe mal davon aus dass es nicht der Fall ist, da der Express-Schalter nur durch die RFID-Schranke am Ausgang zu erreichen ist und bereits Alarm gegeben hätte. Die Mitarbeiterin überprüft meinen Einkauf in der Liste anhand meines Namens, da scheinbar kein Scanner zum Abscannen des QR-Codes aus der App vorhanden ist.

Kurz darauf gesellt sich noch eine Londoner Mitarbeiterin von Mishipay dazu und befragt mich nach meiner Meinung über die App. Nach ca 6 Minuten verlasse ich dann den Saturn – doch etwas länger – als wenn ich mich an die Kasse angestellt hätte.

TODO

Einen Tag später finde ich noch in meinem GMX-Spamordner eine EMail mit Kaufbestätigung von saturn.hamburg.smartpay@saturn.de Macht auch nichts, denn die Email ist im Grunde unnötig beinhaltet der QR-Code den Text „TODO“ und den Zeitstempel „12/8/17 13:13“

Was soll das Ganze?

Das ganze ist mehr als Werbekampagne gegen Amazon Go bzw als ein Experiment zu sehen, das für den wirklichen Einsatz natürlich noch nicht optimiert ist. Vorteilhaft wäre ein QR-Code auf den Werbeplakaten im Markt, um die App direkt zu installieren, denn nicht jeder Kunde hat Lust die App erst umständlich im App Store zu finden. Der Entsperr-Desk soll laut Mishipay in einer zukünftigen Version ganz durch ein verbessertes RFID-System entfallen. Außerdem ist GooglePay in der App noch nicht integriert, weil noch nicht freigegeben. Aber alle Tech-Nick-Freaks kommen voll auf ihre Kosten!

‚Mobiles Bezahlen‘ App der Sparkassen (girocard mobile) ist verfügbar

‚Mobiles Bezahlen‘ App der Sparkassen (girocard mobile) ist verfügbar

Eine Woche nach dem Start von Google Pay ist nun auch die Bezahl-App der Sparkassen für Android Smartphones verfügbar. Folgende Sparkassen sind zum Start dabei, wobei teilweise erstmal nur die Mitarbeiter die App testen:
Sparkasse Baden-Baden Gaggenau GiroPrivat 4.90EUR/Monat
Sparkasse Nürnberg Konto Kompakt 2,90EUR/Monat
Förde Sparkasse MEINKonto PLUS 8,50EUR/Monat
Sparkasse Hannover Giro Smart 3.50EUR/Monat
Kreissparkasse Rhein-Hunsrück GiroPur 3.00EUR/Monat (Kreditkarte 30EUR/Jahr)
Kreissparkasse Ludwigsburg Giro Classic Online 0EUR/Monat (Kreditkarte 30EUR/Jahr)
Sparkasse Aachen Girokonto [online] 0.00EUR/Monat (Mastercard 23EUR/Jahr)
Naspa (Nassauischen Sparkasse) Naspa Giro Online 2.50EUR/Monat bzw 15,00 EUR/Quartal

Die jeweils angegebenen, doch recht unterschiedlichen Kontomodelle/Preise habe ich einfach mal mit aufgelistet falls jemand die App testen möchte 😉
Ab dem 30. Juli sollen dann auch offiziell alle (bzw die meissten Sparkassen) dabei sein. Wie immer leider ohne Haspa, die erst 2019 auf das Kernbanksystem der Sparkassen wechseln.

Die App kann im Google PlayStore heruntergeladen werden: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.s_payment.mobiles_bezahlen

SEQR – mein Android Pay Wallet ohne Android Pay

screenshot_20161030-123530Die App SEQR des schwedischen Finanzdienstleisters Seamless kennen bis jetzt wohl nur wenige. Vor über 3 Jahr als QR-Code Payment App gestartet kann man mit der mittlerweile für Android, iOS und Windows Phone erhältlichen App Bezahltransaktion via eingescannten QR-Codes triggern. Die App ist mittlerweile in Sweden, Finnland, Rumänien, Belgien, Portugal, Niederlande, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, UK und USA verfügbar.

Eine weitere Bezahl App?

So weit, so gut. Eine weitere Bezahl App. Wäre da nicht die Integration der HCE Technik (nach Zukauf der norwegischen Firma MeaWallet AS). Mit dieser ist es möglich an allen weltweit verfügbaren NFC-Bezahlterminal kontaktlos zu bezahlen, ebenso wie es mit Android Pay, Apple Pay oder zb boon möglich ist….wenn denn Android Pay, Apple Pay schon in Deutschland verfügbar wären 😉 boon als NFC Bezahl App zu nutzen war zu Anfang vielleicht ganz nett, aber ein weiteres Konto nur für das schnellere Bezahlen aufzutanken entfällt mit SEQR, da hier der Betrag via ELV alias SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit – SDD) von einem hinterlegten Konto abgebucht wird. Nach drei erfolgreichen SEPA Lastschriftzahlungen wird das Ausgabelimit automatisch von 75EUR auf 750EUR erhöht.

“Tap & Pay” – Payback in einfach

Als Beigabe verspricht der Anbieter bis zu 3% Rabatt auf alle Einkäufe zu geben. Ohne leidiges ‚Coupons Geschnipsel‘ und ‚Ja, ich habe eine Payback Karte und werde sie jetzt nutzen‘ wird je nach Anzahl der Einkäufe belohnt: 1% (1-11 Käufen/Monat), 2% (12-19 Käufen/Monat), 3% (mehr als 20 Käufen/Monat).

Installation

Bei der Installation der App wird nach SEQR-PIN, EMail Addresse, Mobilfunk Nummer, Name, Geburtsdatum, und Anschrift gefragt.screenshot_20161024-205913  screenshot_20161024-210004  screenshot_20161024-210254  screenshot_20161024-210409  screenshot_20161024-210503  screenshot_20161024-210524  screenshot_20161024-210846  screenshot_20161024-210856  screenshot_20161024-211534

Zur Identitäts Verifikation ist ein Personalausweis, Führerschein oder Reisepass erforderlich, der direkt mit der App fotografiert werden kann. Danach erfolgt die Aktivierung der “Tap & Pay” Bezahlfunktion, die bei mir leider nicht auf Anhieb funktioniert hat.screenshot_20161024-212015  screenshot_20161024-212039

Der technische Support kann in diesem Fall aber recht schnell via Twitter helfen und innerhalb von 1 Stunde war das Problem behoben und mein Account aktiviert.

Fazit

Ich benutzt die App zwar gerade mal seit dem Wochenende und habe erst vier Zahlungen damit getätigt, bin bis jetzt aber recht zufrieden damit und werde weiter Testen.
Beim Bezahlen muss der “Tap & Pay” Dialog immer im Vordergrund ausgewählt sein, selbst wenn unter den Android Systemeinstellungen die SEQR App als Default eingetragen ist.
Fünf Transaktionen können offline durchgeführt werden danach muss die App wieder ’nach Hause telefonieren‘ um neue Tokens vom Hintergrundsystem zu erhalten.
Wenn ihr euer Smarphone gerootet habt dann braucht ihr die App gar nicht erst zu installieren, denn dann wird Tap & Pay nicht aktiviert!
Schauen wir mal wie lange die DK (Deutschen Kreditwirtschaft) ihren Spec-Baukasten für eine Konkurrenz SEQR App noch in der Schublade verkümmern lässt oder es noch dauert bis Android Pay nach Deutschland kommt um meinen aktuellen NFC-ELV-Bezahlproxy abzulösen.

Play Store: SEQR App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.seamless.seqr
SEQR – deutsche FAQ https://www.seqr.com/de/customer-service/
19. April 2015 SEQR: neuer Bezahldienst für Smartphones http://androidmag.de/news/apps-news/seqr-neuer-bezahldienst-fuer-smartphones/
SEQR Developer – Develop and accept payments with SEQR http://seamlessdistribution.github.io/
Belgischer Twitter Account (beantwortet auch Anfragen in deutsch) https://twitter.com/SEQRbe

Update: 2016-11-05

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Nach einer Woche mehrfacher Nutzung der App ohne Probleme ist mein Ausgabelimit auf 3,87EUR gesunken aber noch keine SEPA Abbuchung auf meinem Konto eingegangen. Somit muss ich jetzt warten bis mein Ausgabelimit durch die ersten 3 erfolgreichen Abbuchungen wieder erhöht wird. Das scheint laut FAQ nach 7 Bankarbeitstagen der Fall zu sein. In meinem Fall dauert es also wohl noch bis Mitte nächster Woche…

Update: 2016-12-07

Mit dem App Update v4.5.17 ist die Tap and Pay Funktion nun auch mit einem Click weniger auf der Startseite erreichbar.SEQR - Tap & Pay auf der Startseite

Update: 2016-12-21

Einen Minuspunkt muss ich der App allerdings geben: sie benutzt immer dieselbe PAN (Zahlungskartennummer) (siehe EMV Tag 56 Track 1 Data) denn es kommt leider kein Tokenizationzum Einsatz. Vielleicht wird Seamless das ja in einer späteren Version nachliefern.

Update: 2017-02-02

Ein bisschen verspätet, aber er ist angekommen – der angepriesene Bonus / Cashback / Rabatt, den SEQR mit den Worten „Zahlen Sie mit Seqr und erhalten Sie bis zu 3% auf Ihre Ausgaben“ bewirbt. Die App weisst mit einer Notification darauf hin und der vorhandenen Betrag wird dann im SEQR Account angezeigt. Für einen Betrag von fasst 10 EUR (in diesem Quartal) nimmt man doch gerne diese um 2-3 Tage zeitversetzte Abbuchung der Beträge anstelle von Realtime in Kauf.
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boon – Android Pay ohne Google, ohne NFC-SIM aber mit HCE

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Während der Countdown auf der boon Webseite noch bis zum 23.11.2015 den Start des ersten in Deutschland nutzbaren Wallets für alle Android NFC Smartphones (mit HCE-Unterstützung) anpreist bin ich auf dem Weg zum Aldi um die Zukunft des Bezahlen auszuprobieren. Bisher war es für mich zwar schon möglich mit einem NFC-Sticker oder einer kontaktlosen Kreditkarte bei einigen Läden in Hamburg zu bezahlen, aber das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone blieb zunächst leider nur den Besitzern eines Telekom-, Vodafone- bzw E-Plus-Vertrags vorenthalten. Denn bisher war es nur möglich eine sogenannte NFC-SIM bei dem Provider anzufordern und in eins der kompatiblen Android Smartphones einzusetzen. Den Witz mit den auf dem Telefon (mit ausgeschaltetem NFC) aufgeklebten NFC-Stickern führe ich an dieser Stelle nicht weiter aus.

Was ist nun anders?

Neu ist dass keine spezielle NFC-SIM erforderlich ist, entsprechend auch Prepaid-Kunden in den Genuss des ‚Bezahlen 2.0‘ kommen und sie dafür jedes NFC-Smartphone mit Android ab 4.4 nutzen können. Beispielsweise können so alle Nexus 4,5,6 Besitzer schon einmal vor dem Android Pay Start in Deutschland im Jahre 20XX Erfahrungen sammeln.

boon? Wer?

boon payment ist der im März 2015 auf dem MWC 2015 angekündigte Bezahldienst von Wirecard. Und wer ist Wirecard? Die Firma, die den erster NFC Sticker in Deutschland unter dem Namen mpass herausgebracht hat und für viele Payment-Kunden das Backend zur Verfügung stellt.

Installation und Registrierung

Als erstes muss also – wie üblich – die erforderliche App installiert werden. Nach dem Download/Installation dann durch einige Registrierungdialoge (Telefonnummer, Passwort, PIN, Sicherheitsfrage) klicken:
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Für den Start muss nur die Telefonnummer preisgegeben werden und man bekommt als Dankeschön ein Willkommens-Entgeld von 5 Euro gutgeschrieben.
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Es kann evtl 1 Tag dauern bis die Gutschrift erscheint. Ansonsten darf man gerne auf den schnellen Support zurückgreifen, der bei mir innerhalb von einer Stunde via Mail geantwortet hat!

Der Praxistest

Im Aldi angekommen. Meine Lieblingsschokolade aus dem Regal gezückt und direkt zur Kasse. Prima, kein anderer Kunde da, sonst wird’s evtl peinlich. Aber auch keine Kassierin an der Kasse. Die räumt grade Regale ein. Warten. Dann kommt der Kollege. Nexus5X aus der Hosentasche gezückt. Fingerprintsensor erleichert das Einloggen ungemein. Kassierer sagt „99 Cent“ und hält die Hand auf. Ich sage „einmal kontaktlos Zahlen“. Dann Smartphone rann an das Verifone H5000 Terminal, PIN-Dialog der App wird angezeigt – ja das ist etwas umständlich!

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Nach Eingabe der PIN wieder (innerhalb von 1 Minute) ans Terminal halten und Biep, es hat funktioniert! Kassierer grinst mich noch an und sagt „…Sie sind der Erste… die Anderen trauen sich noch nicht so recht…“. Im Auto angekommen wird die Transaktion bereits in der App gelistet.

Besser? Schlechter?

So kann man also Bezahlen. Etwas anders – mit der PIN-Eingabe umständlicher – gegenüber einer Kreditkarte. Aber ok – es ist ja eine weitere Möglichkeit und bestimmt nicht die letzte im NFC-Smartphone-Universum. Von Vorteil wäre wenn Wirecard die PIN-Abfrage durch einen vorhandenen Fingerprintsensor-Scann ersetzten könnte. Fraglich ist auch wie Kaufland-Mitarbeiter reagieren und ob sie die Transaktionszeit evtl durch eine abschliessende Unterschrift noch einmal drastisch anheben sollten?
Der Testballon – der Starter Account ist kostenlos (kann aber auch nicht aufgeladen werden), die Basic und Plus Variante kosten nach 1 Jahr dann 99Cent/Monat, ausserdem sind dann weitere Daten – wie bei jedem Konto – erforderlich.
Probiert die Testversion ruhig einmal aus und postet Eure Kommentare & Feedback.

Lycos Life Wearables: NFC Ring und Smartes NFC Armband

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LYCOS, das Webportal mit dem Hundelogo mag dem einen oder anderen noch aus den 90ern bekannt zu sein. Nachdem die Firma lange nichts von sich hören ließ scheint nun Leben zurück zu kommen: in einer Presseankündigung weisst man auf den 08. Juni 2015 hin, an dem die Produktlinie LYCOS Life vorgestellt wird.

Die ersten zwei Produkte: ein Smart Armband für $124.99 und ein Ring für $59.99. Die Geräte sollen Bluetooth und NFC als Schnittstelle bieten und Daten per Tap to Transfer (T2T) Protokoll austauschen können. Das Smartband bietet die üblichen Sensoren zum Monitoren von Aktivität, Schlaf, Herzfrequenz.
Als weitere Features bietet der “NO Passwords” Personal Security Manager das Eingeben von Passwörtern zu erleichern und ein Advanced Fitness Monitor darf natürlich auch nicht fehlen.

Für $59.99 scheint der NFC Ring im Vergleich zu anderen Ringen sehr teuer zu sein, ausser er bietet weitere Features als nur einen eingebauten NFC Tag. Für $59.99 scheint der NFC Ring im Vergleich zu anderen Ringen auf den ersten Blick sehr teuer zu sein, da er aber mit einer Batterie und Bluetooth BLE 4.0 ausgestattet ist, bietet er gegenüber den einfachen NFC Tags scheinbar zusätzliche Features.

Produktseite: http://www.lycos.life
Pressenotiz: http://corp.lycos.com/wp-content/uploads/2014/11/Final-June-5.pdf
Twitter Account: https://twitter.com/lycos_life
Android App: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.lycos.lycoslife

NFC Wearables

In diesem Blogpost soll eine Liste von NFC Wearables gesammelt werden. Als erstes gleich ein paar Armbänder evtl später einmal gefolgt von Schmuckstücken (?) oder worin auch immer NFC Chips integriert werden. Falls iBeacons ebenfalls ihre Daseinsberechtigung finden und in Wearables integriert werden dann werde ich sie hier ergänzen. NFC Ringe sind bereits in einem älteren Blogpost zusammengetragen.

Haloband

haloband

Das Haloband war das erste Armband mit NFC Chips. Zuerst als Kickstarter Projekt von chinesischen Designern iniziiert und aufgrund des großen Erfolges gleich im Anschluss auf Indiegogo ebenfalls mit einem mehrfachen der geplanten Summe erfolgreich durchgeführt. In diesem Silikonband stecken 3 NTAG203/NTAG213 NFC Tags mit dem unterschiedliche Events auf einem NFC Phone grtiggert werden können.

Kickstarter Projekt ab 19$ (bis 16.01.2014) https://www.kickstarter.com/projects/haloband/haloband-control-your-smartphone-with-simple-wrist
Indiegogo Kampagne (20.01.2014-08.03.2014) https://www.indiegogo.com/projects/haloband-control-your-smartphone-with-simple-wrist-move
Twitter Account https://www.twitter.com/iHaloBand
Website http://www.haloband.me/
HALOBAND App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.haloband.android

NFC Leder Armband

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Es geht auch ohne Kunststoff – mit diesem Lederarmband für 10EUR (+ 4EUR Versand)! Zusätzlich hebt es sich noch von den anderen NFC-Armbändern ab, da es mit 3 NFC Chips ausgeliefert wird.
Website http://www.nfcleatherbracelet.com/
Kickstarter Projekt (02.09.2014-02.10.2014) https://www.kickstarter.com/projects/nfcleatherbracelet/the-first-leather-nfc-bracelet-with-3-chips
Twitter Account https://twitter.com/NLB_Support

UpLocket – Medaillon

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Wer die Arme bereits mit Uhren und Armbändern behängt hat kann sich den Hals mit einem per 3D-Drucker erstellten Medaillon für $25 verschönern. Todd Blatt’s neues Kickstarter Projekt macht’s möglich. Welcher NFC-Tag Typ hier verwendet wird war auf der Webseite leider nicht zu erfahren.
Kickstarter Projekt (21.09.2014 – 23.10.2014) https://www.kickstarter.com/projects/baltimore/uplocket-a-classic-accessory-with-contemporary-con
Todd Blatt’s Blog http://toddblatt.blogspot.de/
Todd Blatt’s Facebook Seite https://www.facebook.com/tblatt

Simples NFC Armband

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Wer es gerne einfach und günstig mag und einfach nur einen NFC Tag am Arm tragen will greift auf ein herkömmliches Armband zu, wie es zB vom NFC-Tag-Shop angeboten wird. Auf den NTAG203 können 168 Bytes geschrieben werden.

NFC Anhänger

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nfc-herz

Ebenfalls im NFC tag Shop erhältlich ist das 7,90EUR NFC Herz und einige andere NFC-Anhänger (unterschiedliche NFC-Tag Typen)
http://www.nfc-tag-shop.de/