SEQR – mein Android Pay Wallet ohne Android Pay

screenshot_20161030-123530Die App SEQR des schwedischen Finanzdienstleisters Seamless kennen bis jetzt wohl nur wenige. Vor über 3 Jahr als QR-Code Payment App gestartet kann man mit der mittlerweile für Android, iOS und Windows Phone erhältlichen App Bezahltransaktion via eingescannten QR-Codes triggern. Die App ist mittlerweile in Sweden, Finnland, Rumänien, Belgien, Portugal, Niederlande, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, UK und USA verfügbar.

Eine weitere Bezahl App?

So weit, so gut. Eine weitere Bezahl App. Wäre da nicht die Integration der HCE Technik (nach Zukauf der norwegischen Firma MeaWallet AS). Mit dieser ist es möglich an allen weltweit verfügbaren NFC-Bezahlterminal kontaktlos zu bezahlen, ebenso wie es mit Android Pay, Apple Pay oder zb boon möglich ist….wenn denn Android Pay, Apple Pay schon in Deutschland verfügbar wären😉 boon als NFC Bezahl App zu nutzen war zu Anfang vielleicht ganz nett, aber ein weiteres Konto nur für das schnellere Bezahlen aufzutanken entfällt mit SEQR, da hier der Betrag via ELV alias SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit – SDD) von einem hinterlegten Konto abgebucht wird. Nach drei erfolgreichen SEPA Lastschriftzahlungen wird das Ausgabelimit automatisch von 75EUR auf 750EUR erhöht.

“Tap & Pay” – Payback in einfach

Als Beigabe verspricht der Anbieter bis zu 3% Rabatt auf alle Einkäufe zu geben. Ohne leidiges ‚Coupons Geschnipsel‘ und ‚Ja, ich habe eine Payback Karte und werde sie jetzt nutzen‘ wird je nach Anzahl der Einkäufe belohnt: 1% (1-11 Käufen/Monat), 2% (12-19 Käufen/Monat), 3% (mehr als 20 Käufen/Monat).

Installation

Bei der Installation der App wird nach SEQR-PIN, EMail Addresse, Mobilfunk Nummer, Name, Geburtsdatum, und Anschrift gefragt.screenshot_20161024-205913  screenshot_20161024-210004  screenshot_20161024-210254  screenshot_20161024-210409  screenshot_20161024-210503  screenshot_20161024-210524  screenshot_20161024-210846  screenshot_20161024-210856  screenshot_20161024-211534

Zur Identitäts Verifikation ist ein Personalausweis, Führerschein oder Reisepass erforderlich, der direkt mit der App fotografiert werden kann. Danach erfolgt die Aktivierung der “Tap & Pay” Bezahlfunktion, die bei mir leider nicht auf Anhieb funktioniert hat.screenshot_20161024-212015  screenshot_20161024-212039

Der technische Support kann in diesem Fall aber recht schnell via Twitter helfen und innerhalb von 1 Stunde war das Problem behoben und mein Account aktiviert.

Fazit

Ich benutzt die App zwar gerade mal seit dem Wochenende und habe erst vier Zahlungen damit getätigt, bin bis jetzt aber recht zufrieden damit und werde weiter Testen.
Beim Bezahlen muss der “Tap & Pay” Dialog immer im Vordergrund ausgewählt sein, selbst wenn unter den Android Systemeinstellungen die SEQR App als Default eingetragen ist.
Fünf Transaktionen können offline durchgeführt werden danach muss die App wieder ’nach Hause telefonieren‘ um neue Tokens vom Hintergrundsystem zu erhalten.
Wenn ihr euer Smarphone gerootet habt dann braucht ihr die App gar nicht erst zu installieren, denn dann wird Tap & Pay nicht aktiviert!
Schauen wir mal wie lange die DK (Deutschen Kreditwirtschaft) ihren Spec-Baukasten für eine Konkurrenz SEQR App noch in der Schublade verkümmern lässt oder es noch dauert bis Android Pay nach Deutschland kommt um meinen aktuellen NFC-ELV-Bezahlproxy abzulösen.

Play Store: SEQR App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.seamless.seqr
SEQR – deutsche FAQ https://www.seqr.com/de/customer-service/
19. April 2015 SEQR: neuer Bezahldienst für Smartphones http://androidmag.de/news/apps-news/seqr-neuer-bezahldienst-fuer-smartphones/
SEQR Developer – Develop and accept payments with SEQR http://seamlessdistribution.github.io/
Belgischer Twitter Account (beantwortet auch Anfragen in deutsch) https://twitter.com/SEQRbe

Update: 2016-11-05

screenshot_20161105-114644_no_location
Nach einer Woche mehrfacher Nutzung der App ohne Probleme ist mein Ausgabelimit auf 3,87EUR gesunken aber noch keine SEPA Abbuchung auf meinem Konto eingegangen. Somit muss ich jetzt warten bis mein Ausgabelimit durch die ersten 3 erfolgreichen Abbuchungen wieder erhöht wird. Das scheint laut FAQ nach 7 Bankarbeitstagen der Fall zu sein. In meinem Fall dauert es also wohl noch bis Mitte nächster Woche…

BBC micro:bit als Beacon

bbc:microbit
Zwar gibt es Beacons schon seit der Einführung durch Apple in 2013, aber in freier Wildbahn ist mir bis jetzt noch keiner begegnet. Ebensowenig sind mir Beacons/BLE als NFC-Killer beim Mobile Payment begegnet. Aber trotzdem reizt diese Technik, da sie grosses Potential hat wenn denn die passende Killer-Applikation dafür gefunden wird😉
Wer die Beacon Technik einmal evaluieren möchte aber keine großen Kosten aufwenden möchte ist mit einem
BBC micro:bit – Starter Kit 15GBP (~18EUR) https://thepihut.com/products/micro-bit-starter-kit recht gut bedient.
Neben den für Schüler entwickelten Create Code Projekten (Code Kingdoms, Block Editor, Touch Develop, MicroPython) kann man den micro:bit nämlich auch mit anderer Firmware/OS nutzen.

Espruino – JavaScript

Hier kommt das Projekt Espruino ins Spiel. 2013 als Kickstarter Projekt ausgerufen stellt es ein Evalboard zur Verfügung, welches mit JavaScript programmiert werden kann.
Der JavaScript Source Code kann im Google Chrome Browser via Espruino Web IDE recht einfach editiert werden.
Wenn Web Bluetooth (auf dem PC/Host unterstützt wird und aktiviert ist) kann der Code sogar via Bluetooth zum micro:bit gesendet werden oder sonst alternativ via Serial Port mit dem angeschlossenen USB-Kabel übertragen werden.
Erforderlich ist dafür die Espruino Firmware, die als Hex Image von zB http://www.espruino.com/binaries/travis/master/espruino_1v86.400_microbit.hex heruntergeladen werden kann und auf dem ‚micro:bit-Laufwerk‘ (Mass-Storage Device) abspeichert wird.

nRF

espruino_web_ide
nRF (=Nordic RF nRF51822 SoC bildet das Herzstück des micro:bit), so lautet die Klasse in der Espruino API, mit der die BLE Funktionalität des micro:bit angesprochen werden kann. Mit folgender langen Zeile Code


NRF.setAdvertising([0x03, // Length of Service List
0x03, // Param: Service List
0xAA, 0xFE, // Eddystone ID
0x13, // Length of Service Data
0x16, // Service Data
0xAA, 0xFE, // Eddystone ID
0x10, // Frame type: URL
0xF8, // Power
0x03, // https://
'g','o','o','.','g','l','/','D','t','e','k','j','A'],
{interval:100});

lässt sich ganz einfach eine Eddystone-URL verbreiten. Mit den weiteren Funktionen der NRF API (wie zB servicesDiscover, setScan) kann natürlich auch nach BLE Services gesucht und diese genutzt werden. Zurzeit ist die API noch in Entwicklung und man sollte immer das letzte Daily Hex Image nutzen.
screenshot_nearby_notificationscreenshot_nearby_discovery

Links

Espruino Firmware für micro:bit (espruino_1vXX.XXX_microbit.hex) http://www.espruino.com/binaries/travis/master/
Espruino API http://www.espruino.com/Reference#software
Espruino Web IDE (Chrome Web Store) https://chrome.google.com/webstore/detail/espruino-web-ide/bleoifhkdalbjfbobjackfdifdneehpo

Twitter Bots – Sie sind mitten unter uns

Congratulation_you_have_over_600_followers
Twitter gratulierte mir heute morgen zu meinem 600sten Follower. Habe ich mich darüber gefreut? Nein, nicht wirklich denn die letzten 20 neuen Follower sind nichts anderes als Bots – Skripte, die automatisch agieren: folgen, retweeten. Dieser Bot scheint aber wirklich sehr einfach gestrickt zu sein, da er keine eigenen Tweets verfasst. Wie ich drauf komme dass es ein Bot ist? Das kann man recht einfach herausfinden indem man sich die Tweets näher anschaut und die Accounts miteinander vergleicht. Hier ist die (unvollständige) Liste meiner 34 neuen ‚Freunde‘:

bot_follower

Clemens Hahn https://twitter.com/HahnClemens
Joanna Hahn https://twitter.com/HahnJoanna
Vera Baumann https://twitter.com/VeraBaumann007
Marius Lang https://twitter.com/mariuslang2
Tino Becker https://twitter.com/TnoBckr
Evelin Schmidt https://twitter.com/schmidt_evelin
Sina Friedrich https://twitter.com/FriedrichSina
Benjamin Voigt https://twitter.com/benjaminvoigt1
Gerrit Braun https://twitter.com/BraunGerrit
Axel Günther https://twitter.com/GuntherAxel
Norman Meyer https://twitter.com/MeyerNormann
Steffen Fischer https://twitter.com/FischerSteffe
Sabine Schneider https://twitter.com/sabine12schneid
Isabel Krämer https://twitter.com/IsabelKraemer
Michael Stein https://twitter.com/SteinMicha
Julian Busch https://twitter.com/JulianBuschFr
Kirstin Klein https://twitter.com/KleinKirstin
Ute Schulz https://twitter.com/UtSchulz
Nadine Hartmann https://twitter.com/HartmannNd
Katrin Werner https://twitter.com/KatrinWernerFFM
Angelika Martin https://twitter.com/AngiMq
Frauke Wolff https://twitter.com/FraukeWolff
Alexander Schwarz https://twitter.com/sc_schwarz
Erik Schmitt https://twitter.com/ErikSchmittchen
John Graf https://twitter.com/JohnGraf2014
Harald Bergmann https://twitter.com/BergmanHarald
Miriam Schmidt https://twitter.com/MiriamLeipzig
Jens Weber https://twitter.com/Weber4Jens
Iris Schwarz https://twitter.com/IriSSchwar_z
Silke Lang https://twitter.com/LangeSilke
Friederike Schäfer https://twitter.com/FrSchafer
Klemens Roth https://twitter.com/KlemensRoth
Ralph Hofmann https://twitter.com/RalphHofmann300
Ole Simon https://twitter.com/simon_ole

Die wollen doch nur spielen

Auf den ersten Blick sehen die Accounts ja ganz normal aus: Vorname + Nachname, seit Oktober 2014 registriert und mit Profilbild. Wenn man allerdings die Namen googelt stösst man z.B. auf http://personifind.com/influencer/TnoBckr und sieht dass die ‚Freunde‘ alle zusammen gehören.
Googelt man dann noch nach den Profilbilder wird man sehr schnell fündig und kann die ‚Fälschungen‘ den ‚Originalen‘ zuordnen:
hans_juergen_stark_vs dave_palmer_vs Andreas_Schulte_vs

Wer also sein Profilbild ins Web stellt muss scheinbar damit rechnen dass der Zwillingsbruder/-schwester @eCommerce_DE Tweets verteilt? Wer das ganze nur lustig findet kann sich dann ja mal die Artikel ‚Mit der Maschine Meinung machen‘‚Die unheimliche Manipulation durch Robot-Herden‘ oder ‚Wie Social Bots uns manipulieren, wer daran verdient und wie die Fakes auffliegen‘ durchlesen.

Kommentare (z.B. zum Entfernen der Originalbilder vor Beauftragung des Rechsanwalts) bitte im Anschluss abgeben oder direkt bei @regnerischerTag

boon – Android Pay ohne Google, ohne NFC-SIM aber mit HCE

boon_webside_countdown

Während der Countdown auf der boon Webseite noch bis zum 23.11.2015 den Start des ersten in Deutschland nutzbaren Wallets für alle Android NFC Smartphones (mit HCE-Unterstützung) anpreist bin ich auf dem Weg zum Aldi um die Zukunft des Bezahlen auszuprobieren. Bisher war es für mich zwar schon möglich mit einem NFC-Sticker oder einer kontaktlosen Kreditkarte bei einigen Läden in Hamburg zu bezahlen, aber das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone blieb zunächst leider nur den Besitzern eines Telekom-, Vodafone- bzw E-Plus-Vertrags vorenthalten. Denn bisher war es nur möglich eine sogenannte NFC-SIM bei dem Provider anzufordern und in eins der kompatiblen Android Smartphones einzusetzen. Den Witz mit den auf dem Telefon (mit ausgeschaltetem NFC) aufgeklebten NFC-Stickern führe ich an dieser Stelle nicht weiter aus.

Was ist nun anders?

Neu ist dass keine spezielle NFC-SIM erforderlich ist, entsprechend auch Prepaid-Kunden in den Genuss des ‚Bezahlen 2.0‘ kommen und sie dafür jedes NFC-Smartphone mit Android ab 4.4 nutzen können. Beispielsweise können so alle Nexus 4,5,6 Besitzer schon einmal vor dem Android Pay Start in Deutschland im Jahre 20XX Erfahrungen sammeln.

boon? Wer?

boon payment ist der im März 2015 auf dem MWC 2015 angekündigte Bezahldienst von Wirecard. Und wer ist Wirecard? Die Firma, die den erster NFC Sticker in Deutschland unter dem Namen mpass herausgebracht hat und für viele Payment-Kunden das Backend zur Verfügung stellt.

Installation und Registrierung

Als erstes muss also – wie üblich – die erforderliche App installiert werden. Nach dem Download/Installation dann durch einige Registrierungdialoge (Telefonnummer, Passwort, PIN, Sicherheitsfrage) klicken:
screenshot_boon_reg1  screenshot_boon_reg2
screenshot_boon_reg4  screenshot_boon_reg5  screenshot_boon_reg6  screenshot_boon_reg7  screenshot_boon_reg8  screenshot_boon_reg9

Für den Start muss nur die Telefonnummer preisgegeben werden und man bekommt als Dankeschön ein Willkommens-Entgeld von 5 Euro gutgeschrieben.
screenshot_welcome_to_boon  screenshot_boon_startscreenshot_boon_available_amount.5EUR.

Es kann evtl 1 Tag dauern bis die Gutschrift erscheint. Ansonsten darf man gerne auf den schnellen Support zurückgreifen, der bei mir innerhalb von einer Stunde via Mail geantwortet hat!

Der Praxistest

Im Aldi angekommen. Meine Lieblingsschokolade aus dem Regal gezückt und direkt zur Kasse. Prima, kein anderer Kunde da, sonst wird’s evtl peinlich. Aber auch keine Kassierin an der Kasse. Die räumt grade Regale ein. Warten. Dann kommt der Kollege. Nexus5X aus der Hosentasche gezückt. Fingerprintsensor erleichert das Einloggen ungemein. Kassierer sagt „99 Cent“ und hält die Hand auf. Ich sage „einmal kontaktlos Zahlen“. Dann Smartphone rann an das Verifone H5000 Terminal, PIN-Dialog der App wird angezeigt – ja das ist etwas umständlich!

screenshot_boon_1m_countdown  screenshot_transaction

Nach Eingabe der PIN wieder (innerhalb von 1 Minute) ans Terminal halten und Biep, es hat funktioniert! Kassierer grinst mich noch an und sagt „…Sie sind der Erste… die Anderen trauen sich noch nicht so recht…“. Im Auto angekommen wird die Transaktion bereits in der App gelistet.

Besser? Schlechter?

So kann man also Bezahlen. Etwas anders – mit der PIN-Eingabe umständlicher – gegenüber einer Kreditkarte. Aber ok – es ist ja eine weitere Möglichkeit und bestimmt nicht die letzte im NFC-Smartphone-Universum. Von Vorteil wäre wenn Wirecard die PIN-Abfrage durch einen vorhandenen Fingerprintsensor-Scann ersetzten könnte. Fraglich ist auch wie Kaufland-Mitarbeiter reagieren und ob sie die Transaktionszeit evtl durch eine abschliessende Unterschrift noch einmal drastisch anheben sollten?
Der Testballon – der Starter Account ist kostenlos (kann aber auch nicht aufgeladen werden), die Basic und Plus Variante kosten nach 1 Jahr dann 99Cent/Monat, ausserdem sind dann weitere Daten – wie bei jedem Konto – erforderlich.
Probiert die Testversion ruhig einmal aus und postet Eure Kommentare & Feedback.

Lycos Life Wearables: NFC Ring und Smartes NFC Armband

lycos-7band-ring

LYCOS, das Webportal mit dem Hundelogo mag dem einen oder anderen noch aus den 90ern bekannt zu sein. Nachdem die Firma lange nichts von sich hören ließ scheint nun Leben zurück zu kommen: in einer Presseankündigung weisst man auf den 08. Juni 2015 hin, an dem die Produktlinie LYCOS Life vorgestellt wird.

Die ersten zwei Produkte: ein Smart Armband für $124.99 und ein Ring für $59.99. Die Geräte sollen Bluetooth und NFC als Schnittstelle bieten und Daten per Tap to Transfer (T2T) Protokoll austauschen können. Das Smartband bietet die üblichen Sensoren zum Monitoren von Aktivität, Schlaf, Herzfrequenz.
Als weitere Features bietet der “NO Passwords” Personal Security Manager das Eingeben von Passwörtern zu erleichern und ein Advanced Fitness Monitor darf natürlich auch nicht fehlen.

Für $59.99 scheint der NFC Ring im Vergleich zu anderen Ringen sehr teuer zu sein, ausser er bietet weitere Features als nur einen eingebauten NFC Tag. Für $59.99 scheint der NFC Ring im Vergleich zu anderen Ringen auf den ersten Blick sehr teuer zu sein, da er aber mit einer Batterie und Bluetooth BLE 4.0 ausgestattet ist, bietet er gegenüber den einfachen NFC Tags scheinbar zusätzliche Features.

Produktseite: http://www.lycos.life
Pressenotiz: http://corp.lycos.com/wp-content/uploads/2014/11/Final-June-5.pdf
Twitter Account: https://twitter.com/lycos_life
Android App: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.lycos.lycoslife

NFC Wearables

In diesem Blogpost soll eine Liste von NFC Wearables gesammelt werden. Als erstes gleich ein paar Armbänder evtl später einmal gefolgt von Schmuckstücken (?) oder worin auch immer NFC Chips integriert werden. Falls iBeacons ebenfalls ihre Daseinsberechtigung finden und in Wearables integriert werden dann werde ich sie hier ergänzen. NFC Ringe sind bereits in einem älteren Blogpost zusammengetragen.

Haloband

haloband

Das Haloband war das erste Armband mit NFC Chips. Zuerst als Kickstarter Projekt von chinesischen Designern iniziiert und aufgrund des großen Erfolges gleich im Anschluss auf Indiegogo ebenfalls mit einem mehrfachen der geplanten Summe erfolgreich durchgeführt. In diesem Silikonband stecken 3 NTAG203/NTAG213 NFC Tags mit dem unterschiedliche Events auf einem NFC Phone grtiggert werden können.

Kickstarter Projekt ab 19$ (bis 16.01.2014) https://www.kickstarter.com/projects/haloband/haloband-control-your-smartphone-with-simple-wrist
Indiegogo Kampagne (20.01.2014-08.03.2014) https://www.indiegogo.com/projects/haloband-control-your-smartphone-with-simple-wrist-move
Twitter Account https://www.twitter.com/iHaloBand
Website http://www.haloband.me/
HALOBAND App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.haloband.android

NFC Leder Armband

nfc_leather_bracelet
Es geht auch ohne Kunststoff – mit diesem Lederarmband für 10EUR (+ 4EUR Versand)! Zusätzlich hebt es sich noch von den anderen NFC-Armbändern ab, da es mit 3 NFC Chips ausgeliefert wird.
Website http://www.nfcleatherbracelet.com/
Kickstarter Projekt (02.09.2014-02.10.2014) https://www.kickstarter.com/projects/nfcleatherbracelet/the-first-leather-nfc-bracelet-with-3-chips
Twitter Account https://twitter.com/NLB_Support

UpLocket – Medaillon

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Wer die Arme bereits mit Uhren und Armbändern behängt hat kann sich den Hals mit einem per 3D-Drucker erstellten Medaillon für $25 verschönern. Todd Blatt’s neues Kickstarter Projekt macht’s möglich. Welcher NFC-Tag Typ hier verwendet wird war auf der Webseite leider nicht zu erfahren.
Kickstarter Projekt (21.09.2014 – 23.10.2014) https://www.kickstarter.com/projects/baltimore/uplocket-a-classic-accessory-with-contemporary-con
Todd Blatt’s Blog http://toddblatt.blogspot.de/
Todd Blatt’s Facebook Seite https://www.facebook.com/tblatt

Simples NFC Armband

nfc-tag-shop-armband

Wer es gerne einfach und günstig mag und einfach nur einen NFC Tag am Arm tragen will greift auf ein herkömmliches Armband zu, wie es zB vom NFC-Tag-Shop angeboten wird. Auf den NTAG203 können 168 Bytes geschrieben werden.

NFC Anhänger

nfc-anhaenger

nfc-herz

Ebenfalls im NFC tag Shop erhältlich ist das 7,90EUR NFC Herz und einige andere NFC-Anhänger (unterschiedliche NFC-Tag Typen)
http://www.nfc-tag-shop.de/

Arduino M24SR NFC Tag Library

M24SR_NFC_Tag_with_I2C_Interface
Gegenstand dieses Blogartikels ist der ST M24SR im praktischen Einsatz mit einem Arduino:
Oft ist eine Benutzerschnittstelle erforderlich, wenn eine Mikrokontroller Schaltung konfiguriert werden muss. Falls ein paar Taster, evtl inkl. Mini-LCD zu teuer sind bzw das Gerät nicht über Bluetooth-, RF- oder Ethernet-Schnittstelle verfügt kann die sehr stromsparende, kostengünstige NFC-Schnittstelle zum Einsatz kommen. Der M24SR von ST dient in dieser Konstellation als NFC-I2C-Brücke zum Auslesen von Logeinträgen, Status- oder Fehlercodes und zum Konfigurieren per Smartphone. Dieser NFC-Chip ist gegenüber den komplexen NFC-Controllern (zB PN532) recht günstig ($0.34 – $1.88) da er nicht alle NFC-Modie wie Reader/Writer, P2P und Card-Emulation unterstützt sondern nur als NFC-Tag fungieren kann. Daten können in den Speicher (EEPROM) des Chips entweder per I2C-Schnittstelle (Arduino) oder per NFC (NFC Phone, Smartcard-Reader) geschrieben bzw ausgelesen werden.

Was wird benötigt?

  • ST M24SR Chip
  • Breadboard + Verbindungskabel
  • SO8-Sockel oder SO8-DIL8-Adapter-Platine zum Auflöten des Chips
  • Arduino Duemilanove (o.ae.)
  • Arduino M24SR Library
  • Antenne: Größe 75 mm x 48 mm, 6 Windungen
  • 10k Ohm Pull-up Widerstand

Setup

Das IC mit 8 Pins ist recht überschaubar zu verdrahten: Spannungsversorgung (GND, VCC), I2CInterface (SDA, SCL),  Antennenanschlüsse (AC0, AC1) und optional RF disable, Schreib-/Leseereignisse (GPO).

    • Schaltung zusammen stecken:

      Pinout:
      -------------------------------------------------------------------------------
      M24SR -> Arduino / resistor / antenna
      -------------------------------------------------------------------------------
      1 RF disable -> TODO not used
      2 AC0 (antenna) -> Antenna
      3 AC1 (antenna) -> Antenna
      4 VSS (GND) -> Arduino Gnd
      5 SDA (I2C data) -> Arduino A4
      6 SCL (I2C clock) -> Arduino A5
      7 GPO -> Arduino D7 + Pull-Up resistor (>4.7kOhm) to VCC
      8 VCC (2...5V) -> Arduino 5V
      -------------------------------------------------------------------------------
    • Arduino M24SR-Lib https://github.com/rena2019/ArduinoM24SR herunterladen

Beispiele

Sample: SystemFile

Dieses Beispiel zeigt nur die Eigenschaften des Tags an (UID, Speichergrösse, Produktcode). Es dient nur zum Überprüfen der korrekten Verdrahtung/Funktionsweise des Chips. Dafür ist weder Smartcard-Reader noch NFC-Smartphone erforderlich.

#include #include
#include
#include
#include
#define gpo_pin 7
M24SR m24sr(gpo_pin);

void setup()
{
Serial.begin(9600);
//for debug purpose
//m24sr._verbose = true;
//m24sr._cmds = true;
m24sr._setup();
m24sr.displaySystemFile();
}

void loop()
{
}

 

Sample: NDefWrite

Einfachstes Beispiel, bei dem eine (von drei) vordefinierten NDef-URL-Records in den M24SR via I2C geschrieben wird. Nach einem Reset wird der Record jedesmal neu geschrieben und kann mit einem NFC-Smartphone ausgelesen werden (Browser öffnet automatisch URL)

Sample: NFC-Info-Display

Für dieses Beispiel muss der GPO-Pin mit einem Pullup-Widerstand zusätzlich zu den I2C-Leitungen an den Arduino angeschlossen werden. Über diesen Pin erhält der Arduino ein Signal bei Schreib-/Leseversuchen über das RF-Interface. Beschreibt man den NFC-Tag mit einer App (z.B. NFC-TagWriter oder ST M24SR Demo App) so wird der Inhalt des NDEF-Records auf dem optional via SPI angeschlossenen TFT zb 128×160 angezeigt.

Arduino_M24SR_Antenna_TFT_CIMG4837
Bei gleichzeitiger Nutzung von mehreren Bibliotheken (NDef, M24SR) kommt man mit dem Arduino schnell an die Grenzen des RAMs. Bei der Implementierung der M24SR-Bibliothek kam es mehrfach zu unerklärlichem Verhalten, die Funktion displayFreeRAM legte dann das Problem offen: Speicher zu klein:-/

Links
Blogartikel: ST M24SR – Low-Cost NFC Tag mit I2C-Schnittstelle
Arduino M24SR Lib (Source Code) https://github.com/rena2019/ArduinoM24SR
ST M24SR64-Y Datenblatt http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/datasheet/DM00067892.pdf
Google Play – ST M24SR Demo App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nfc.m24srdemo
Google Play – NFC TagWriter App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nxp.nfc.tagwriter